Wenn man die Freunde des Partners nicht riechen kann

Praktische Kompromisse sind die beste Lösung

Berlin (dapd) Der neue Partner scheint perfekt - wenn nur seine Kumpels nicht wären. Freunde, die der andere ausgesucht hat, sind bei vielen Paaren Streitthema. "Das kann eine zermürbende Angelegenheit sein. Manche Beziehungen zerbrechen daran", sagt der Paarberater Ferdinand Krieg. Doch so weit müsse es nicht kommen.

Statt einen Kampf gegen die unliebsamen Gefährten zu führen, sollten Paare offen über ihre Gefühle sprechen, rät der Theologe. Zunächst sollte geklärt werden: Was sind die Ursachen, dass das nicht klappt? "Wenn einer der Partner eifersüchtig ist, sich als fünftes Rad am Wagen wahrnimmt oder das Gefühl hat, unterlegen zu sein, wird ein konstruktives Gespräch ohne Hilfe durch eine Fachperson sehr schwierig", sagt der Coach. Hier könne eine Paarberatung helfen, verborgene Konflikte sichtbar zu machen.

Im Alltag seien konkrete Absprachen und praktische Kompromisse die beste Lösung, sagt Ferdinand Krieg. "Es kann zum Beispiel helfen, feste Abende zu haben: Der Montag gehört dem Fußballclub oder Stammtisch, am Donnerstag ist Frauenabend." Wohnt das Paar zusammen, sollte geklärt werden, wann Besuch erwünscht ist und wann nicht.

Lassen sich Treffen nicht vermeiden, helfe es nur, über den eigenen Schatten zu springen. "Es hat niemand was davon, wenn einer grimmig in der Ecke sitzt und alle anderen mit Boykott des Abends straft", sagt Ferdinand Krieg. Er rät dazu, sich vorher selbst zu coachen - "zum Beispiel indem man sich vor den Spiegel stellt und mal über die ganze Situation lacht oder sich selbst ermutigt, das Beste aus dem Abend zu machen."

 

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