Zahl, so viel Du willst

In Nordrhein-Westfallen gehen Museen und Zoos neue Wege

Wer im Lehmbruck Museum Duisburg "Die Gestützte", eine Gipsfigur des Künstlers Wilhelm Lehmbruck, sehen möchte, bestimmt jeden ersten Freitag im Monat selbst den Eintrittspreis für das Museum. © Lehmbruck Museum Duisburg


Bei der Gestaltung der Eintrittsgelder gehen Museen und Zoos in Nordrhein-Westfallen neue Wege: Die Besucher können selbst bestimmen wie viel sie für den Eintritt bezahlen möchten. 

Während beispielsweise im Duisburger Lehmbruck Museum an jedem ersten Freitag im Monat das Motto gilt „Pay what you want“, gestalten im Red Dot Design Museum in Essen die Gäste an jedem Freitag den Eintrittspreis selbst. 

Auch der Allwetterzoo in Münster und der Dortmunder Zoo lassen Besucher immer wieder den Eintrittspreis selbst bestimmen. 

Unter dem Motto „Wiedersehen macht Freunde“ startet jetzt auch die Stadt Dortmund eine neue Aktion. In einer zweijährigen Testphase zahlen Besucher eines städtischen Museums einmal fünf Euro und können dann bis zum Jahresende kostenlos auch die Dauerausstellungen anderer Dortmunder Häuser besuchen – und das so häufig, wie sie wollen.

Dass diese Aktionen nicht nur neue Besucher, sondern auch mehr Geld in die Kassen spült, konnten die Einrichtungen bereits beweisen. Vom 2. Dezember 2016 bis 8. Januar 2017 kamen in den Münsteraner Allwetterzoo mit rund 74400 Gästen fast drei mal so viele Menschen wie im gleichen Vorjahreszeitraum ohne „Bezahl was Du willst-Aktion“. Der Umsatz an der Eintrittskasse, in der Caféteria und auf dem Parkplatz des Zoos erhöhte sich im Aktionszeitraum mit circa 427800 Euro um mehr als das 1,5-fache. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte der Zoo einen Umsatz von rund 268000 Euro verzeichnet.

Ähnliche Steigerungen gibt es im Dortmunder Zoo: Während der Adventszeit 2016 haben doppelt so viele Gäste wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres den Tierpark besucht, die Einnahmen lagen um 71 Prozent über denen der Adventszeit 2015.

Positiv blickt auch das Folgwangmuseum in Essen auf die Entwicklung der Gästezahlen zurück. Schon seit Mitte 2015 bietet das Museum freien Eintritt in die ständige Sammlung sowie in alle Ausstellungen der Fotografischen Sammlung, des Deutschen Plakat Museums und der Grafischen Sammlung. Im ersten Jahr haben sich die Besucherzahlen im Jahresdurchschnitt mehr als verdoppelt.

Weitere Infos: 

www.lehmbruckmuseum.de

www.red-dot-design-museum.de

www.allwetterzoo.de

www.museum-folkwang.de

www.dortmund.de

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