Untrainierte riskieren Herzinfarkt im Skiurlaub

DAK rät zur guten Vorbereitung für den Wintersporturlaub

Hamburg. Wer ohne Training die Belastung auf der Piste übertreibt, kann seinem Herzen schaden und das Herzinfarkt-Risiko vergrößern. Rund 40 Prozent der Todesfälle beim Wintersport in den österreichischen Alpen sind auf den plötzlichen Herztod – meist als Folge eines Herzinfarkts – zurückzuführen. Das ist das Ergebnis einer Innsbrucker Studie*. Die Hälfte der Betroffenen hatte sich vor ihrem Ski-Urlaub wenig bewegt.

Wer seinen Winterurlaub gebucht hat, sollte deshalb möglichst früh mit der Skigymnastik beginnen und den Körper auf die Belastung einstellen. Untrainierte gehen generell ein hohes Verletzungsrisiko ein, warnt DAK-Sportwissenschaftler Uwe Dresel: „Es geht in erster Linie darum, die Muskeln auf die hohen Belastungen im Schnee vorzubereiten, also die Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer zu verbessern.“ Ein bis zwei Mal Training in der Woche sind zur Vorbereitung ideal. Sportvereine und Fitnessstudios bieten meist spezielle Kurse an.

„Wer lange nicht mehr auf der Piste gestanden hat und auch sonst wenig Sport treibt, der sollte sich nicht zu viel zutrauen“, rät Uwe Dresel. Wenn die Knie weich werden, sei dies ein Alarmzeichen für eine Überlastung des Körpers. Sein Tipp: Den eigenen Fitnesszustand nicht zu hoch einschätzen, von Tag zu Tag langsam das Pensum steigern und bewusst Regenerationsphasen einplanen. „Zum Ende des Urlaubs kommt es häufig zu einem Übertrainingszustand – die Muskeln werden jeden Tag müder. Deshalb sollte man sich gerade an den letzten Tagen des Urlaubs mehr Ruhe gönnen“.

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