Die Natur ist in jedem Detail spürbar

Forsthofalm ist ein leuchtender Stern am Hotelhimmel

Von Carola Faber

Im Ofen flackert ein knisterndes Feuer. Sinnlehenbauer Johann Scheiben sitzt daneben auf einer gemütlichen Holzeckbank und genießt seine erste Pause, denn spätestens morgens um fünf Uhr muss er aufstehen. Auf dem rund 15 minütigen Fußweg von seinem Hof bis zur Alm, nimmt er einige seiner zwölf Kühe gleich zum Melken mit.

Sarah, Wally und Lara heißen seine Lieblingskühe. „Die besten geben viel Milch und sind brav“, erklärt der Bauer. Etwa 30 000 Liter Milch kommen im Jahr zusammen. „Das ist nicht viel. Zusammen mit den Ferienwohnungen des Hofes, die meine Frau betreut, können wir davon leben. Uns ist es nicht wichtig, viel zu verdienen, sondern im eigenen Haus zu arbeiten“, ergänzt Johann Scheiben.

Nach dem Melken beginnt er mit der täglichen Käseproduktion. In reiner Handarbeit stellt er Tilsiter, Bergkäse, Camembert sowie Pfeffer- und Kümmelkäse her. Bis zu 25 Kilo wiegt so ein Laib, der zwischen 14 Tagen und vier Monaten im Käsekeller reift. Gerade ist sein Käse mit einer Goldmedaille beim Landeswettbewerb ausgezeichnet worden. Almbesucher können durch ein Glasfenster einen Blick auf diese Schätze werfen. "Die Alm war der Auslöser für unsere Direktvermarktung am Hof", ist Johann Scheiber glücklich über seinen Beruf als Käser. "Inzwischen verfügen wir über einen guten Absatzweg. Wir verkaufen über den Saalachtaler Bauernladen und sehr viel ab Hof", so der erfahrene Käser. Zu den größten Abnehmern gehört aber auch die neu eröffnete Forsthofalm – ein leuchtender Stern am weiten Hotelhimmel. 

Gemeinsam mit seiner Frau Katharina hat Pionier Franz Widauer (69) vor 40 Jahren den Grundstein für die Forsthofalm gelegt, denn die gastronomische Laufbahn der Familie begann auf über 2000 Metern Höhe mit einer Schutzhütte. Schon bald wurde diese zu einer Skihütte ausgebaut, in der Gäste bewirtet wurden. Zehn Jahre später folgte der Anbau des ersten Bettentraktes. Auch die nachhaltige Lebensweise hat Vater Franz Widauer seinen Kindern und damit auch der Forsthofalm in die Wiege gelegt. So war er Mitbegründer des Bio-Paradieses Salzburger Land, zu dem inzwischen 38 Betrieben gehören, und gilt damit auch als Bio-Pionier der Familie. „Wir waren schon immer qualitätsbewusst und bewegten uns mit der Forsthofalm mindestens im Viersterne-Bereich. Schon den ersten Neubau im Jahr 2008 haben wir gemeinsam mit unseren Kindern getragen. Mit diesem zweiten, hochmodernen Trakt haben wir das Hotel auf insgesamt 120 Betten erweitert. Durch den Bau setzen wir wieder Akzente, die zukunftsweisend und notwendig sind“, freut sich Widauer über den Erfolg. „Ich bin ein Bergbauernsohn und habe viel Zeit auf den Almen verbracht. Für mich ist Bio selbstverständlich, und die Gäste schätzen es ebenfalls. Unsere Gerichte haben einen starken regionalen Bezug. Viele Produkte unserer Küche kommen direkt vom Bauernhof oder von regionalen Lieferanten. Hier wird der Urlaubstag mit einem Salzburger Biofrühstück gestartet“, erklärt der ehemalige Skilehrer und Extrembergsteiger Widauer, der heute noch mehrmals in der Woche mit seinem Mountainbike den Berg hoch und runter fährt. „Ich bin seit 45 Jahren bei der Bergwacht und muss mich fit halten“, begründet der Sportler mit einem Augenzwinkern, aber durchaus ernst gemeint. Außerdem ist er  auch für den Bau des Bikeparks, wo in diesem Jahr der MTB Weltcup stattfindet, verantwortlich.

Markus Widauer junior steht mit seiner Frau Emmi ganz hinter dem Konzept. „Frisch & Ehrlich, das bedeutet für uns, dass wir ganz auf Convenience-Produkte verzichten, es ist alles hausgemacht oder kommt von Wald, Wiese bzw. Hof direkt in unsere Küche. Und wenn es mal ein bisserl dauert, dann wissen unsere Gäste, dass bei uns frisch und ehrlich gekocht wird“, ergänzt der Juniorchef und Tourismusmanager. So taufte die Finnin Emmi Widauer das Restaurant KUKKA (Blume). Bunt und abwechslungsreich wie eine Alpenwiese stellt der Name ein Symbol für die Vielfalt und Frische dar. Alle Speisen, wie der Käse vom Sinnlehenbauern, überzeugen durch beste Qualität und feinste Geschmacksnuancen. 

Die Natur muss in den Räumen des Hotels fühlbar sein: diese Vorgabe von Familie Widauer ist nach nur vier Monaten Bauzeit mehr als gelungen. Gebaut aus Eiche, Lärche und Zirbe fühlt sich der Gast in dem modernen Lifestyle -Ambiente sofort wohl. Fantastische Panoramablicke von jedem Zimmer, ein Pool auf dem Dach, mehrere Saunen mit Riesenfenstern, die einen beeindruckenden Blick in die Landschaft frei geben und das größte Geschenk: 100 Prozent Natur.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.forsthofalm.com

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