Skifahren und mehr in der Silberregion Karwendel

Im Hotel Schwarzbrunn in Stans in Tirol können sich die Gäste rundum wohl fühlen

Von Karin Katzenberger-Ruf
Der Nebel über dem Inntal lichtet sich nur langsam. Doch auf dem Kellerjoch scheint die Sonne vom tiefblauen Himmel, rundum herrliche Berge mit schneebedeckten Gipfeln. Der Shuttle-Bus des Hotels Schwarzbrunn in Stans/Tirol hat uns zur Talstation des kleinen, feinen Skigebiets hoch über dem benachbarten Schwaz gebracht.
 
Die Auffahrt mit dem Sessellift dauert etwa eine Viertelstunde, die Abfahrt mit dem Skiern, die gut „in einem Rutsch“ zu bewältigen ist, um die fünf Minuten. Auf der gut präparierten Piste ist sie eine wahre Wonne. Gleich wieder rein in den Lift, eine Warteschlange gibt es nicht. „Unsere Gäste mögen dieses Gebiet, gerade für Wiedereinsteiger im Wintersport oder Familien mit kleinen Kindern ist es ideal“, ist vor dem knapp halbstündigen Transfers an der Rezeption des Hotels zu erfahren. Von dort kann man sich auch nach Fügen im Zillertal chauffieren lassen, von dort eröffnet sich ein echter „Ski-Zirkus“ Mit Bahn und Bus schafft man es sogar bis zum Fuß des Gletschers von Hintertux. Das wäre eine Variante für alle, die von dort aus ganz hoch auf über 3000 Meter hinauf wollen. Eine andere ist der „Haushang“ direkt am Hotel Schwarzbrunn. Für ein paar elegante Schwünge reicht der allemal, es gibt dort sogar einen „Funpark“ für diejenigen, die mit Skiern oder mit dem Snowboard ein paar Kunststückchen ausprobieren wollen. Mitte Januar gibt es vor Ort allerdings nur ein paar weiße Flecken, selbst für den Einsatz von Schneekanonen ist es zu mild. Doch sobald es die Temperaturen zulassen, werden sie in Gang gesetzt – und die Hotelgäste haben wenige Stunden später sprichwörtlich „freie Fahrt“ mit dem Schlepplift, von oben runter wedeln oder im Skikurs erst Mal den Stemmbogen üben. Das Hotel (Kategorie Vier-Sterne-Superior) hat seinen Ursprung in den 1960er Jahren, entstand kurz vor der Winter-Olympiade im rund 30 Kilometer entfernten Innsbruck und wurde seither immer wieder erweitert. Jetzt verfügt es über 122 Zimmer jeden Standards und einen 3000 Quadratmeter großen SPA-Bereich. Absolutes Highlight ist der wohlig warme „Bergsee“, ein 80 Quadratmeter großer Open-Air-Dach-Pool mit Blick auf das Karwendelgebirge und die Tuxer Voralpen. Ein Wasserfall rauscht zwei Stockwerke tiefer ins „Felsenbecken“ – auch von dort kann man ins Freie schwimmen. Im Sommer steht den Gästen außerdem ein Freibad samt Rutsche zur Verfügung. Im Whirlpool oder in der Sauna entspannen: Das tut zu jeder Jahreszeit gut. Sei es nach einem Tag auf Skiern oder nach einer Wanderung (zwischen Frühjahr und Herbst ist auch die nahegelegene Wolfsklamm zugänglich). Im Hotel Schwarzbrunn gehört die „Textil-Sauna“ zu den Besonderheiten. Außerdem gibt es im SPA-Bereich jede Menge Möglichkeiten, auf bequemen Liegen Ruhe zu finden, etwa in der „Dunkelruhezone“. Und was kann man dem Körper sonst noch Gutes tun? Bei der sogenannten haki-Massage (Erfinder dieser Methode ist Harald Kitz) können auch kopflastige Menschen so richtig loslassen, auch „haki-flow“ macht frei. Die Übungen mit elastischen Bändern gehen unter fachlicher Anleitung im besagten „Bergsee“ über die Bühne. Regelmäßig kommt Harald Kitz ins Haus, um das Personal in Sachen Haptik und Kinetik (Berührung und Bewegung) zu schulen. Beide Begriffe stecken in der Bezeichnung „haki“ und sein Name sowieso. Harald war Musiker, ehe er sich mit heilenden Kräften beschäftigte. Dabei spielt auch Wasser eine Rolle. So wie Quelle, die dem Hotel Schwarzbrunn seinen Namen gab. Ein Brunnen mit dessen Wasser sprudelt zwischen Frühstücksraum und Restaurant. Ach ja: Ausgiebig frühstücken ist noch so ein Wohlfühlfaktor im Hotel Schwarzbrunn. Das Buffet lässt keine Wünsche offen, Eierspeisen werden frisch zubereitet. Über Mittag, genauer gesagt bis 15 Uhr, ist wiederum Schlemmen angesagt. Dies natürlich auch in der vegetarischen Version, das gilt auch für das Menu am Abend. Nicht zuletzt hat das Hotel Schwarzbrunn eine eigene Alm, die von Tal aus in etwa anderthalb Stunden zu Fuß erreichbar ist. Dort werden zünftige Hüttenabend veranstaltet, im Winter kann man bei guter Schneelage den Heimweg mit dem Schlitten antreten. Stans liegt in der sogenannten „Silberregion Karwendel“. Der Name hat mit dem Bergbau zu tun. Im Mittelalter befand sich in Schwaz das bedeutendste Silberbergwerk der Welt. Seit den 1990er Jahren ist es für Besucher geöffnet. Mehrmals täglich finden vor Ort Führungen statt. Infos unter www.silberbergwerk.at
 
Info: Das Hotel Schwarzbrunn in A-6135 Stans, Vogelsang 208, ist telefonisch unter +43/(0)5242/6909 erreichbar
Ein guter Ansprechpartner ist auch der Tourismusverband Silberregion Karwendel, Münchner Straße 11, 6130 Schwaz, Telefon: +43(0) 5242/63240
 
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