Ich muss aus meinem Alltag raus...

Fünf Tipps für einen entspannenden Saunatag

Von Céline Albrecht

Der Geist ist unruhig, der Körper ist müde und antriebslos, die Verpflichtungen wachsen einem über den Kopf. Der Wunsch nach Erholung und einer Auszeit aus dem persönlichen Alltagsstress ist groß. Eine gute Möglichkeit dem Alltag zu entfliehen bietet ein Entspannungstag in einer Wellnesseinrichtung, zum Beispiel in einem Hotel oder einem Thermalbad. 

Ruhesaunen, Salzinhalationen und -saunen, klassische und fruchtige Duftaufgüsse in verschiedenen Saunen, Dampfbäder, Sanarium und Massagen sorgen für eine Wohltat für Geist und Körper. Das gemütliche Ambiente und die Ruhezonen ermöglichen ein Innehalten im Hier und Jetzt. 

Doch wie bereite ich mich auf meinen ersten Besuch in einer Wellnesseinrichtung vor? Was sollte ich beachten? Wie verhalte ich mich im Saunabereich? Welche Vorkehrungen muss ich treffen, um mich in der Sauna aufhalten zu können?

Hier unsere Tipps:

1. Informationen einholen

Überlegen Sie, welche Wellnesseinrichtung sie besuchen wollen. Viele Informationen gibt es entweder im Internet oder in den Katalogen der Anbieter. Sinnvoll ist dabei auch vorab die Bade- und Hausordnung der Einrichtung zu lesen, um Konflikte mit den Mitarbeitern und anderen Gästen zu vermeiden. Oder wußten Sie bereits, dass in die Saunakabine keine Badeschuhe gehören oder Liegen nicht mit Handtüchern "blockert" werden dürfen?

2. Zeitmanagement

Planen Sie als Neuling für Ihren Saunaaufenthalt mindestens zwei Stunden ein. Die Erholung steigert sich je öfter Sie die Wellnesseinrichtung aufsuchen, sodass Sie nach kurzer Zeit Ihre Aufenthalte ausdehnen können.  Hier gilt: Weniger ist oft mehr! Fangen Sie langsam an Ihren Körper an die unterschiedlichen Temperaturen zu gewöhnen und überfordern Sie nicht Ihren Kreislauf. Das heißt auch, dass Sie nicht hungrig oder mit vollem Magen die Sauna aufsuchen; eine angemessene Mahlzeit bis zu 1,5 Stunden vor dem Besuch ist ausreichend und erschwert nicht den Kreislauf und Ihr Körpergefühl. Auch müssen Sie nicht dem Wasserverlust, der durch das Schwitzen entsteht, durch eine vorherige erhöhte Wasseraufnahme entgegenwirken. Dieser verläuft in einem ungefährlichen Bereich und kann durch Trinken nach den Saunaaufgüssen wieder ausgeglichen werden. 

3. Equipment und ihre Verwendung

Für Ihren Besuch in der Wellnesseinrichtung benötigen Sie einen Bademantel, ein großes Handtuch, auf das Sie sich während des Saunierens setzen und eventuell ein kleines, auf das Sie Ihre Füße stellen. Möchten Sie auch den Schwimmbereich aufsuchen, brauchen Sie natürlich Badebekleidung und -schuhe, zwei weitere Handtücher (bitte nicht die Saunahandtücher!), Haarshampoo und Duschgel. Aus hygienischen Gründen gibt es in allen Wellnesseinrichtungen die Regeln „Keine nackte Haut und Schweiß auf Holz“ sowie keine Badebekleidung und -schuhe in der Saunakabine. 

Schweißtropfen können in das Holz eindringen und mit der Zeit zu Verfärbungen und Bildung von Bakterienkulturen führen, die anfangen zu riechen und unhygienisch sind. 

Allein die Vorstellung auf einem Sitzplatz zu sitzen, auf dem der Vordermann ohne Handtuch nackt gesessen und geschwitzt hat, ist unästhetisch - unhygienisch ist es ohnehin.  Badebekleidungen und -schuhe müssen außerhalb der Kabinen bleiben, da sie durch die hohen Temperaturen Chemikalien ausdünsten können, die für die Atemwege gefährlich sind und den Schwitzvorgang einschränken.

Zu einer gelungenen Entspannung stehen Liegen zur Verfügung: ein gutes Buch, ein achtsamer Umgang mit sich selbst und mit einem „In-sich-hinein-horchen“ ersetzen Smartphones, Tablets und MP3-Player.

Lassen Sie Ihre technischen Geräte ruhig zu Hause. Sie werden feststellen, wie gut Ihnen der Abstand zu der mobilen Welt tut. Sie lernen sich und Ihr Inneres besser kennen!

4. Saunieren

Bevor Sie mit dem Saunieren beginnen, ist es sinnvoll sich gründlich abzuduschen und danach gut abzutrocknen: Trockene Haut schwitzt schneller als nasse und begünstigt die gewünschte Erholung. 

Für Neulinge ist es empfehlenswert sich auf der untersten Bank und in der Nähe des Ausganges zu setzen (Bitte hierbei beachten, dass sich der ganze Körper und die Füße auf dem Handtuch befinden und Sie kein anderes Handtuch berühren!), denn JEDER darf IMMER und zu JEDER Zeit die Saunakabine verlassen. Jedoch ist es weniger störend, wenn Sie unauffällig den Raum verlassen, anstatt die anderen Gäste beim Saunieren zu stören, indem Sie von der hintersten Ecke auf der obersten Bank heraus gehen möchten. Überschätzen Sie sich nicht selbst. Sie gefährden sich sowie Ihre Gesundheit und verärgern gegebenenfalls die anderen Gäste.

Nach Ihrem Saunaaufguss kühlen Sie zuerst Ihre Atemwege an der frischen Luft ab. Nach einigen Minuten können Sie sich weiter unter der Dusche mit lauwarmen Wasser abkühlen: ohne Duschgel (!), um die geöffneten Poren nicht wieder zu verschließen. Arbeiten Sie sich von Außen nach Innen vor; sprich: kühlen Sie zuerst Hände und Füße bevor Sie sich langsam zur Körpermitte vorarbeiten. So verhindern Sie einen Kälteschock des Herzens und einen womöglichen Kreislaufzusammenbruch. 

Dieses Procedere wird nach jedem Saunaaufguss und bevor Sie in ein Schwimmbecken gehen, durchgeführt. Seinen Schweiß ungeduscht in einem Heiß- oder Kaltbecken zu entledigen, indem sich noch andere Gäste aufhalten, ist unhygienisch und widerspricht den Bade- und Hausordnungen.

Drei Saunagänge pro Aufenthalt sind für die gewünschte Erholung ausreichend. 

In vielen Wellnesseinrichtungen befinden sich neben den klassischen Saunen noch Dampfbäder, ein  Sanarium, Salzinhalationen und verschieden temperierte Innen- und Außenbecken. Möglichkeiten der Massagen wie z.B. Hamam, Lomi Lomi Nui (hawaiianische Massage), Ganzkörpermassagen oder Aromaölmassagen sind ebenfalls Bestandteile der Wellnesseinrichtungen und runden Ihren Wunsch nach Erholung ab.

5. Nachbereitung

Nehmen Sie Ihr Gefühl der Entspannung und des Wohlbefindens mit nach Hause. Genießen Sie die Nachwirkungen und gönnen sich noch einen gemütlichen Abend auf der Couch. Und wenn es Ihnen gefallen hat, dann gönnen Sie sich regelmäßig einen Wellness -Tag. Mit der Zeit werden Sie Veränderungen wahrnehmen, altbekannte Gesichter wiedersehen und Ihre Aufenthalte ausdehnen können. 

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