Was steckt in einem Hühnerei?

Codes geben Aufschluss, woher die Eier kommen

Foto: Metabolic Balance/Anna Funfac

Was steckt in einem Hühnerei? Durchschnittlich etwa neun Gramm Eiweiß, acht Gramm Fett, lebensnotwendige Omega-3-Fettsäuren, fast alle Mineralstoffe und Vitamine mit Ausnahme von Vitamin C. Kein Wunder, dass es aus der modernen, gesundheitsbewussten Küche nicht wegzudenken ist.

„Das enthaltene Nahrungsprotein ist biologisch besonders hochwertig und kann sehr gut in körpereigenes Eiweiß umgewandelt werden – notwendig für Muskelaufbau, Zellerneuerung sowie die Produktion von Enzymen und Hormonen“, so Silvia Bürkle, Ernährungswissenschaftlerin bei Metabolic Balance. „Unabhängig von saisonalen Anlässen gibt es abwechslungsreiche Gerichte mit Ei für jede Jahreszeit.“ 

Aufgedruckte Codes geben Aufschluss, woher die Eier kommen: Die erste Ziffer verweist auf ökologische Erzeugung (0), Freiland- (1), Boden- (2) oder Käfighaltung (3). DE steht für Deutschland, die beiden nächsten Stellen markieren das Bundesland, danach folgen Betriebs- und Stallnummer. Wer noch mehr über seinen Einkauf wissen möchte, findet bei vielen Herstellern Verbraucherinformationen. Silvia Bürkle empfiehlt: „Bio-Produkte sind zwar meist teurer, dafür aber garantiert gentechnikfrei. Mittels Zufütterung von Getreide und Grünfutter legen freilaufende Hühner Eier mit höherem Omega-3-Fettsäuregehalt als jene in Käfighaltung. Dieser kann durch Leinsamen- oder Fischmehlfutter noch gesteigert werden.“ Fettähnliche Substanzen wie Cholesterin übernehmen – anders als ihr schlechter Ruf aus der Vergangenheit vermuten lässt – essentielle Aufgaben im Organismus, beispielsweise bei der Bildung von Hormonen oder Vitamin D.

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