Wenn der Haarausfall zur Qual wird

So treten Sie dem Haarverlust entgegen

Haare sind für die meisten Menschen sehr wichtig. Schlimm, wenn Haarverlust droht. @ Andreas Gillner

Brauchen wir Haare? Im Grunde nicht. Zumindest sind sie nicht mehr für unser direktes Überleben wichtig. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Haare sind uns sogar sehr wichtig. Wichtig für unser Selbstwertgefühl, wichtig dafür, wie wir von anderen wahrgenommen werden wollen.

Frisuren unterliegen modischen Schwankungen, manchmal sollen sie auch unsere Gruppenzugehörigkeit oder unsere innere Einstellung zu bestimmten Dingen zeigen. Es überrascht deshalb nicht, dass wir viel Zeit mit unseren Haaren verbringen. Waschen, kämmen, schneiden - Tag für Tag ein gewohntes und lieb gewonnenes Ritual. Doch dann passiert es: Erst sind es nur wenige, doch plötzlich finden wir immer mehr Haare dort, wo sie eigentlich nicht hätten sein sollen: Im Bett, auf dem Boden, im Kamm oder der Haarbürste. 

Die Diagnose ist schnell selbst gestellt: Haarausfall. Für viele Menschen beginnt damit ein Leidensdruck und die Angst vor kompletten Haarverlust verbunden mit der Frage „was tun?“

Bei der Frage wie Sie den Haarausfall effektiv bekämpfen, sollten Sie zunächst klären, welche Ursachen Ihr Haarausfall hat. Vielleicht ist es gar kein „echter“ Haarausfall. Grundsätzlich gilt: Wir verlieren nun mal Haare - bis zu 100 am Tag ist normal. Bei dem einen sind es mehr, bei dem anderen weniger. In der Regel bleiben dabei die Haarwurzeln in der Kopfhaut und die Haare wachsen wieder nach.

Fallen aber immer mehr Haare aus und haben Sie das Gefühl, dass sie nicht wieder nachwachsen, ist es sinnvoll einen Hautarzt aufzusuchen. Dieser kann den Ursachen des Haarausfalls auf den Grund gehen und untersuchen, ob es sich beispielsweise um einen hormonell-erblichen oder vielleicht einen entzündlichen Haarausfall handelt. Auch Stress, Fehlfunktion der Schilddrüse oder chronische Erkrankungen können Ursachen für den Haarverlust sein, den der Arzt gemeinsam mit dem Patienten prüft und eine entsprechende Therapie vorschlägt. Denn: Haarausfall müssen Sie nicht hinnehmen. Die Pharmafirmen haben vor allem für den hormonell-erblichen Haarverlust viele Mittel entwickelt. Wer zu keinen Medikamenten greifen möchte, kann auch über eine Eigenhaartransplantation nachdenken. Allerdings besteht hier die Gefahr, dass die Stellen mit den transplantierten Haaren nicht so natürlich aussehen wie im Falle einer medikamentösen Behandlung. 

Sinnvoll ist es auch zu prüfen, ob es nicht noch einfacher geht. Zum Beispiel mit einer neuen Frisur, die kahl gewordene Stellen kaschiert. Auch Haarersatz in Form einer Perücke oder eines Topets sind denkbare Alternativen. Betroffene können dabei nicht nur verschiedene Formen und Farben des Haarersatzes wählen, sondern auch entscheiden, ob sie Kunst- oder Echthaar bevorzugen. 

Wichtig ist: Lassen Sie den Haarverlust nicht zu einer seelischen Belastung werden. Arbeiten Sie an Ihrem Selbstwertgefühl - zur Not mit Unterstützung eines Psychotherapeuten.

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